Practical arrangements for the railway vehicle authorisation process
Issuing body: EU/ERA · Version: Implementing Reg. (EU) 2018/545 · Published: 2018-04-04
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Scope
Legt die praktischen Modalitäten für das Verfahren der Fahrzeugtypgenehmigung und der Genehmigung des Inverkehrbringens von Fahrzeugen nach der Richtlinie (EU) 2016/797 fest, einschließlich Vorbefassung, Antragsinhalt und den Bewertungsrollen von ERA und nationalen Sicherheitsbehörden über den One-Stop-Shop. Zentrale Verfahrensreferenz für Hersteller, Antragsteller und genehmigende Stellen bei EU-Fahrzeuggenehmigungsprojekten. In Kraft in der durch die Durchführungsverordnung (EU) 2020/781 geänderten Fassung.
Die Durchführungsverordnung (EU) 2018/545 legt die praktischen Modalitäten für das durch die Richtlinie (EU) 2016/797 geschaffene Verfahren der Fahrzeugtypgenehmigung und der Genehmigung des Inverkehrbringens von Fahrzeugen fest und gliedert das Verfahren in eine Vorbefassungsphase, die Antragseinreichung und die Bewertung durch die Eisenbahnagentur der Europäischen Union und die nationalen Sicherheitsbehörden des vorgesehenen Verwendungsgebiets. Sie definiert den Inhalt, den eine Antragsakte enthalten muss, einschließlich EG-Prüferklärungen, technischer Dokumentation und Nachweisen zu etwaigen offenen Punkten oder Sonderfällen, und legt die gesetzlichen Fristen fest, innerhalb derer die bewertenden Behörden antworten müssen. Die Verordnung formalisiert das IT-System des „One-Stop-Shop“, über das Antragsteller, ERA und nationale Sicherheitsbehörden sämtliche genehmigungsbezogene Dokumentation und Kommunikation austauschen. Sie regelt zudem Genehmigungen für bereits in Betrieb befindliche Fahrzeuge, die ein erweitertes Verwendungsgebiet anstreben, sowie die Erneuerung oder Änderung bestehender Genehmigungen. In der durch die Durchführungsverordnung (EU) 2020/781 geänderten Fassung bleibt sie die zentrale Verfahrensreferenz, die von Herstellern, Haltern und genehmigenden Behörden bei jedem EU-Fahrzeuggenehmigungsprojekt verwendet wird.

