
California High-Speed Rail Authority schreibt RFQ über 2,4 Mrd. USD für 34 Meilen langes Teilstück Merced–Madera aus
Die California High-Speed Rail Authority hat eine Präqualifikationsanfrage (RFQ) für einen kollaborativen Design-Build-Tiefbauvertrag im Wert von 2,4 Mrd. USD für das 34 Meilen lange Teilstück Merced–Madera im Central Valley Kaliforniens ausgeschrieben.
Die Ausschreibung stellt ein bedeutendes Bekenntnis zur Erweiterung des Hochgeschwindigkeitsnetzes tiefer in das Central Valley dar. Der Vertrag umfasst Erdarbeiten, Ingenieurbauwerke und Straßenverbesserungen entlang der 34 Meilen langen Trasse. Das Teilstück ist Teil des übergeordneten kalifornischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems, das für einen Betrieb mit 220 mph ausgelegt ist. Nach Angaben der Behörde wird das Vergabeverfahren später in diesem Sommer fortgesetzt, wobei der Hauptbaubeginn für Ende 2027 geplant ist.
Die RFQ ist der erste Schritt bei der Auswahl eines Auftragnehmers für das Tiefbaupaket. Das Design-Build-Modell bündelt die Verantwortung für Planung und Ausführung in einem einzigen Vertrag – ein Vergabeansatz, den die Behörde bereits bei anderen Streckenabschnitten des Projekts angewendet hat. Der Abschnitt Merced–Madera wird zwei Städte im Central Valley verbinden und Teil des geplanten Korridors sein, der Nord- und Südkalifornien miteinander verknüpft.
Die California High-Speed Rail Authority treibt den Bau auf mehreren Abschnitten des geplanten landesweiten Netzes voran. Der Vertragswert von 2,4 Mrd. USD spiegelt den Umfang der für eine Hochgeschwindigkeitsbahninfrastruktur erforderlichen Tiefbauarbeiten wider, darunter Erdarbeiten, Viadukte, Kreuzungsbauwerke und Leitungsverlegungen entlang der 34 Meilen langen Trasse. Die Abschnitte im Central Valley sind derzeit die aktivsten Baustellen des Projekts. Die Behörde strebt die Fertigstellung eines ersten Betriebsabschnitts im Tal an, bevor die Strecke nördlich in Richtung San Francisco Bay Area und südlich nach Los Angeles verlängert wird.

