
Virgin Trains erhält grünes Licht für Wettbewerb mit Eurostar auf Kanaltunnelstrecken
Das britische Office of Rail and Road (ORR) hat vorab einen neuen Trassennutzungsrahmen genehmigt, der Virgin Trains die Durchführung internationaler Bahnverbindungen durch den Kanaltunnel ermöglicht und damit das drei Jahrzehnte andauernde Monopol von Eurostar auf dieser Strecke beendet.
Die am 13. August bekanntgegebene Entscheidung erlaubt Virgin – das unter dem Namen VTE OPCO Limited operiert – bis zu 20 tägliche Hin- und Rückfahrten zwischen London St Pancras und Paris, Brüssel sowie Amsterdam zu betreiben. Virgin und der Betreiber der High Speed 1, London St Pancras Highspeed, können die Vereinbarung bis zum 4. September 2026 offiziell unterzeichnen; sie gilt für den Zeitraum vom 1. Oktober 2030 bis zum 31. Dezember 2040.
Virgins geplanter Fahrplan umfasst 13 tägliche Hin- und Rückfahrten nach Paris, vier nach Brüssel und drei nach Amsterdam. Das Unternehmen hatte zuvor bereits den Zugang zum Eurostar-Depot Temple Mills im Londoner East End für Wartung und Abstellung von Zügen gesichert.
Vor der Aufnahme des Betriebs muss Virgin jedoch noch Züge beschaffen, den Zugang zu kontinentalen Eisenbahnnetzen sichern und sowohl vom ORR als auch von EU-Behörden eine Sicherheitszertifizierung erhalten. Das ORR bezeichnete den Schritt als „bedeutenden Fortschritt

