
Deutschland: Deutsche Bahn kehrt erstmals seit 2019 in die Gewinnzone zurück
Deutsche Bahn kehrte im ersten Halbjahr 2026 in die Gewinnzone zurück und meldete einen Nettogewinn von 147 Millionen Euro. Dies entspricht einer Verbesserung um 907 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie aus den Halbjahreszahlen des Unternehmens hervorgeht – dem ersten profitablen ersten Halbjahr seit 2019.
Das bereinigte EBIT erreichte 415 Millionen Euro, ein Anstieg von rund 650 Millionen Euro im Jahresvergleich, während der Konzernumsatz um 1,8 % auf 13,6 Milliarden Euro zulegte. Die Kapitalrendite lag bei 1,5 %. Deutsche Bahn gab an, dass die Bruttoinvestitionen im ersten Halbjahr um 18 % auf einen Rekordwert von 8,7 Milliarden Euro gestiegen sind und die Pünktlichkeit im Schienenverkehr 87,5 % erreichte.
Zwischen Januar und Juni nutzten 960 Millionen Fahrgäste die Regional- und Fernzüge der Deutsche Bahn – 17 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und der höchste Wert seit der Coronapandemie. Der Konzern beschäftigte Mitte 2026 insgesamt 217.665 Vollzeitmitarbeiterinnen und -mitarbeiter.
Die Ergebnisse folgen auf die im Juni 2026 verabschiedete Strategie DB2035, nach der Deutsche Bahn plant, sich zu einer schlankeren, stärker dezentralisierten Organisation zu entwickeln, die auf Zuverlässigkeit, Servicequalität und finanzielle Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

