
OHLA gewinnt Tunnelbauvertrag für Santiago Metro Linie 9 im Wert von 144,3 Mio. Euro und überschreitet 700 Mio. Euro im Gesamtnetz
OHLA gab am 27. Juli 2026 bekannt, dass dem Unternehmen ein Auftrag über 144,3 Millionen Euro erteilt wurde, um Schächte, Stollen und Tunnel für die Teilabschnitte 1C und 1D des Loses 1 der künftigen Linie 9 der Santiago Metro zu bauen. Das Projekt umfasst 7,6 km unterirdische Infrastruktur, wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht, die vom spanischen Medium Corresponsables veröffentlicht wurde.
OHLA bezeichnete den Auftrag als den größten Einzelvertrag, den das Unternehmen in der Geschichte des Santiago Metro-Netzes abgeschlossen hat. Zusammen mit einem im Juni 2026 gewonnenen Auftrag im Wert von mehr als 70 Millionen Euro für sechs neue Stationen der Linie 7 bringt dieser Zuschlag OHLA auf insgesamt 12 Einsätze im Santiago Metro-Netz, wobei das kumulierte Investitionsvolumen nun 700 Millionen Euro übersteigt.
OHLA-Präsident Luis Amodio erklärte laut El Economista, dass das Unternehmen seine Ziele auch 2025 erneut erreicht habe und seine Vorgaben für 2026 bekräftigt habe. Diese umfassen einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro, ein EBITDA von 215 Millionen Euro sowie ein Neuauftragsvolumen von 4,4 Milliarden Euro – wobei die Arbeiten an der Santiago Metro Teil einer breit angelegten Wachstumsoffensive im Infrastrukturportfolio des Konzerns sind.
OHLA ist seit 1984 in Chile tätig und hat zuvor an den Metro Santiago-Linien 2, 3, 4, 6 und 7 gearbeitet, darunter Stationen wie Plaza Egana, Dorsal, Gruta de Lourdes und Blanqueado. Darüber hinaus baut das Unternehmen derzeit den Tunel Lo Ruiz in Santiago. Ein Fertigstellungstermin für die Arbeiten an der Linie 9 wurde nicht genannt.

