
Ottawa investiert 1,95 Mrd. Dollar in neue VIA Rail-Lokomotivflotte und reaktiviert Montrealer Montagewerk
Die Regierung Kanadas gab am 29. Juli 2026 eine Investition von 1,95 Milliarden Dollar zur Erneuerung der Lokomotivflotte von VIA Rail für den Fernverkehr, den Regionalverkehr und den Verkehr in abgelegenen Regionen bekannt. Die Endmontage kehrt damit erstmals seit Jahrzehnten nach Kanada zurück.
Von der Gesamtsumme entfallen 1,6 Milliarden Dollar auf die Produktion von 45 neuen Lokomotiven des Schweizer Herstellers Stadler, von denen bis zu 36 in Kanada montiert werden sollen. Weitere 357 Millionen Dollar fließen in ein neues Lokomotiv-Montage- und Wartungswerk in Montreal, das von Pomerleau errichtet werden soll.
Die neuen Lokomotiven werden mit Hybrid-Batterie-Diesel-Technologie betrieben, wobei die Batterien von ABB aus dessen Werk in Saint-Laurent geliefert werden – womit sie die ersten hybridbetriebenen Personenlokomotiven Nordamerikas wären. Die Investition soll umgerechnet 1.200 Vollzeitstellen in den Bereichen Fertigung, Bauwesen, Ingenieurwesen und langfristige Instandhaltung schaffen.
„Diese Investition bedeutet gut bezahlte Arbeitsplätze in der Fertigung, stärkere kanadische Lieferketten und eine moderne Flotte, die die Kanadierinnen und Kanadier noch jahrzehntelang miteinander verbinden wird,

