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    Berlin launches 50-metre Urbanliner tram with 300+ passenger capacity
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    Berlin führt 50-Meter-Urbanliner-Straßenbahn mit Kapazität von über 300 Fahrgästen ein

    Translated automatically. The original was written in English.

    Berlins Verkehrsunternehmen BVG nahm Alstoms neue Urbanliner Flexity-Straßenbahn am 15. Juli 2026 im regulären Fahrgastbetrieb auf der Linie M4 auf. Dies folgte etwa einer Woche Fahrgast- und Schulungsfahrten, während derer das Fahrzeug bereits ab etwa 8. Juli im Netz unterwegs war. Das neunteilige Fahrzeug misst 50,89 Meter in der Länge und 2.400 mm in der Breite und ist damit die längste Straßenbahn der deutschen Hauptstadt.

    In seiner endgültigen Betriebskonfiguration bietet der Urbanliner Platz für 303 Fahrgäste, mit 88 Sitzplätzen und Raum für 215 Stehplätze. Dies entspricht etwa der Kapazität eines gekuppelten Paares von GT6-Straßenbahnen (etwa 300 Fahrgäste), den älteren Fahrzeugen, die es auf der M4-Strecke ersetzt. Das bedeutet, dass das neue, längere Einzelfahrzeug die Kapazität eines doppelten GT6-Zuges entspricht und gleichzeitig die Notwendigkeit entfällt, zwei gekuppelte Einheiten zu fahren.

    Nach Angaben von Alstom und der BVG, die gemeinsam die Inbetriebnahme der Straßenbahn markierten, begann der erste Urbanliner am 15. Juli 2026 den regulären Fahrgastbetrieb. Die M4 ist eine der am stärksten frequentierten Straßenbahnlinien Berlins, und das neue Fahrzeug ist ausgelegt, hohe Fahrgastmengen ohne gekuppelte Formationen zu bewältigen.

    Die behördliche Zulassung des Fahrzeugs gilt derzeit nur für die Linie M4, und aufgrund eines Softwareproblems bei der hinteren Fahrerkanzel darf es im Fahrgastbetrieb nur mit seiner vorderen Kanzel in Fahrtrichtung betrieben werden, was es vorläufig auf den Betrieb in einer Ausrichtung beschränkt.

    Die Inbetriebnahme folgt einer langen Verzögerung: Die Straßenbahnen wurden im Dezember 2020 bestellt, wobei die ursprüngliche Inbetriebnahme für 2022 geplant war. Der Urbanliner erreichte den Fahrgastbetrieb somit etwa fünfeinhalb Jahre später als ursprünglich erwartet. Die BVG hat insgesamt 65 Urbanliner-Einheiten bestellt (eine erste Serie von 20 im Jahr 2020, erweitert um 45 weitere im Jahr 2024) im Rahmen eines Rahmenabkommens, das bis zu 117 Fahrzeuge ermöglicht.

    Der Urbanliner Flexity wurde erstmals als Prototyp auf der InnoTrans 2024 ausgestellt, wo Alstom die neunteilige Ausführung präsentierte. Die damals gezeigte Fahrgastkapazität (312, mit 92 Sitzplätzen und 220 Stehplätzen) entsprach dem Vorserienprototyp und unterscheidet sich von der endgültigen Betriebskonfiguration des Fahrzeugs.

    Die neue Straßenbahn ist auch die erste in der BVG-Flotte, die ohne klassische Außenspiegel gebaut wurde und stattdessen Kameras und Monitore in der Fahrerkanzel nutzt.

    Die Inbetriebnahme der 50-Meter-Straßenbahnen spiegelt Berlins Strategie wider, die Kapazität des öffentlichen Nahverkehrs auf stark frequentierten Korridoren zu erhöhen. Durch den Ersatz gekuppelter GT6-Garnituren durch längere Einzelfahrzeuge zielt die BVG darauf ab, die Zuverlässigkeit des Betriebs und den Fahrgastfluss auf der Linie M4 zu verbessern.

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