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    ADIF Opens €175m Tender to Renew GSM-R Network on Spain's High-Speed Lines
    Photo by Florian Pépellin — CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons — CC BY-SA 4.0 · source
    InfrastructureSpain

    ADIF schreibt Auftrag über 175 Mio. Euro zur Erneuerung des GSM-R-Netzes auf Spaniens Hochgeschwindigkeitsstrecken aus

    Translated automatically. The original was written in English.

    Der spanische Eisenbahninfrastrukturbetreiber ADIF hat eine Ausschreibung für einen vierjährigen Vertrag im Wert von 175 Mio. Euro zur Erneuerung, zum Betrieb und zur Instandhaltung des GSM-R-Telekommunikationsnetzes auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken des Landes sowie der zugehörigen Energieversorgungssysteme eröffnet. Die am 6. August angekündigte Ausschreibung zielt auf eine veraltete Mobilfunkinfrastruktur ab, die die Zugsicherung und Sicherheitssignalisierung im spanischen Hochgeschwindigkeitsnetz unterstützt.

    Der Leistungsumfang umfasst GSM-R-Mobilfunkausrüstung, stationäre Telekommunikationseinrichtungen sowie zugehörige Stromversorgungssysteme für Hochgeschwindigkeitskorridore im gesamten Land. Der Vertrag läuft über 48 Monate und enthält Optionen zur Verlängerung – was der langen Nutzungsdauer entspricht, die für Eisenbahn-Telekommunikationsinfrastruktur typisch ist.

    Die Ausschreibung fällt in eine Zeit, in der europäische Infrastrukturbetreiber zunehmendem Druck ausgesetzt sind, ihre GSM-R-Systeme im Vorfeld des schrittweisen Übergangs zu FRMCS, dem künftigen Mobilkommunikationssystem der nächsten Generation für den Eisenbahnbereich, zu modernisieren. ADIF erprobt FRMCS bereits in Pilotprojekten auf Regionalstrecken, was darauf hindeutet, dass dieser Erneuerungsvertrag darauf ausgelegt ist, den bestehenden Hochgeschwindigkeitsbetrieb während des mehrjährigen Übergangs sicher aufrechtzuerhalten, anstatt GSM-R vollständig zu ersetzen.

    Für Leser, die die europäischen Ausgaben im Bereich Schienentelekommunikation verfolgen, unterstreicht die Ausschreibung den Umfang der Investitionen, die noch erforderlich sind, um sicherheitskritische Altsysteme der Kommunikation betriebsfähig zu halten, während die Branche deren schrittweise Ablösung plant. ADIF hat bislang weder Bieter genannt noch einen Zeitplan für die Auftragsvergabe bekannt gegeben; es handelt sich um eine Aufforderung zur Angebotsabgabe und nicht um einen unterzeichneten Vertrag.

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