Großbritannien setzt Ziel von 40% Schienengüterwachstum bis 2040 als ersten Meilenstein auf dem Weg zum Ziel 2050
Die britische Regierung hat ein neues Zwischenziel festgelegt: Der Schienengüterverkehr soll bis 2040 um mindestens 40% wachsen. Das teilte Verkehrsministerin Heidi Alexander dem House of Commons am 8. September mit – als erster Meilenstein auf dem Weg zum bestehenden Ziel einer Steigerung um 75% bis 2050.
Das Ziel gliedert sich nach Güterarten: Hochwertige Güter sollen bis 2040 um 65% wachsen, Baustoffe um 45% und kritische Güter um 7%, gemessen in Nettotonnkilometern. Die Regierung gibt an, dass der Schienengüterverkehr bereits heute Waren im Wert von knapp £34 Milliarden pro Jahr transportiert – ein Wert, der nach Einschätzung der Regierung um rund £15 Milliarden steigen könnte, wenn das Ziel erreicht wird. Die Verlagerung dieses Volumens von der Straße auf die Schiene könnte zudem bis zu eine Million Tonnen CO2 jährlich einsparen.
Die Ankündigung war zeitlich darauf abgestimmt, dass der Railways Bill – das Gesetz zur Schaffung von Great British Railways – am selben Tag in die Ausschussphase im House of Lords eintrat. Das Gesetz überträgt GBR die strategische Aufsicht über den Netzzugang und legt zwei ausdrückliche Pflichten zur Förderung des Güterverkehrswachstums fest, außerdem wird ein Vorstandsmitglied mit dedizierter Verantwortung für den Güterverkehr benannt.
„Great British Railways wird einen klaren Auftrag haben, unsere Wirtschaft zu stärken, indem mehr der Güter transportiert werden, auf die britische Unternehmen angewiesen sind,

