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    Stadler Unveils World's First Narrow-Gauge Hydrogen Train for Sardinia Network

    Stadler präsentiert weltweit ersten Schmalspur-Wasserstoffzug für das sardische Netz

    Translated automatically. The original was written in English.

    Das Schweizer Unternehmen Stadler und der italienische Regionalbetreiber ARST haben am 22. Juni 2026 im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung den weltweit ersten wasserstoffbetriebenen Zug für Schmalspurbahnen vorgestellt. Die Technologie gilt als Premiere, da sie erstmals Schmalspurbetrieb mit Wasserstoff-Brennzellenantrieb verbindet.

    Die Entwicklung erschließt die Wasserstoff-Brennzellentechnologie erstmals weltweit für Schmalspurnetze und schließt damit eine Lücke in einem Segment der Bahnindustrie, das bislang nur wenige emissionsfreie Antriebsoptionen kannte. Im Rahmen eines 2023 geschlossenen Rahmenvertrags zwischen Stadler und ARST wurden zehn Einheiten für den Einsatz auf regionalen Strecken in Sardinien ab 2028 bestellt. Die Flotte wird emissionsfreie Dienste auf der Schmalspurinfrastruktur der Insel erbringen, die dem regionalen Personenverkehr dient und bislang auf Dieseltraktion angewiesen war.

    Stadler hat die Züge eigens für die Spurgeometrie von Schmalspurstrecken entwickelt und dabei Wasserstoff-Brennzellen mit Traktionssystemen kombiniert, die dem reduzierten Lichtraumprofil und den engeren Kurvenradien solcher Strecken entsprechen. Der Hersteller hat in den zur Präsentation am 22. Juni veröffentlichten Unterlagen keine technischen Spezifikationen bekanntgegeben – weder zur Brennzellenleistung, zum Wasserstoffspeichervolumen, zur Reichweite zwischen den Betankungsvorgängen noch zur maximalen Betriebsgeschwindigkeit. ARST wird die Flotte ab 2028 auf bestehenden Schmalspurstrecken in Sardinien einsetzen, wofür in den Depotanlagen zunächst eine Wasserstofftankinfrastruktur für den täglichen Betrieb errichtet werden muss.

    Der Rahmenvertrag aus dem Jahr 2023, der die Bestellung der zehn Einheiten genehmigte, legte die vertragliche Grundlage für den bis 2028 reichenden Lieferplan. Das Projekt ergänzt das Portfolio von Stadler im Bereich Wasserstoffantrieb, zu dem in den vergangenen Jahren auch normalspurige Wasserstoff-Triebzüge für europäische Betreiber gehören. Schmalspurstrecken, die in Gebirgsregionen und historisch gewachsenen Netzen in ganz Europa verbreitet sind, haben aufgrund der hohen Kosten und des technischen Aufwands einer Elektrifizierung auf topografisch anspruchsvollen Strecken traditionell auf Dieseltraktion gesetzt.

    Wasserstoffantrieb bietet eine Alternative für Strecken, auf denen die Installation einer Oberleitung wirtschaftlich nicht tragfähig ist – insbesondere auf Linien mit geringer Verkehrsdichte oder schwierigem Gelände, das die Infrastrukturkosten je Streckenkilometer erhöht. Der Betrieb in Sardinien wird Betriebsdaten zu Kraftstoffverbrauch, Wartungsintervallen und Infrastrukturanforderungen für Wasserstoffzüge auf nicht elektrifizierten Schmalspurnetzen liefern und so Leistungsmaßstäbe für diese Anwendung setzen. ARST betreibt mehrere Schmalspurstrecken in ganz Sardinien, die regionale Gemeinden mit begrenzten alternativen Transportmöglichkeiten verbinden.

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