
SBB startet CHF 3,3 Mrd. schweres Vierspurprojekt Zürich–Winterthur mit Fertigstellung 2037
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben den Bau des CHF 3,3 Mrd. schweren Programms MehrSpur Zürich–Winterthur gestartet, das planmäßig bis 2037 abgeschlossen sein soll. Mit einem Spatenstich am 2. Juli wurden die Arbeiten am viergleisigen Ausbau zwischen Zürich und Winterthur offiziell eingeleitet.
Das Programm wird die Reisezeiten erheblich verkürzen und die Kapazität auf einem der meistbefahrenen Intercity-Korridore der Schweiz deutlich erhöhen. Der Ausbau umfasst den Bau des Brüttener Tunnels, die Modernisierung von Bahnhöfen sowie zwei zusätzliche Gleise auf zentralen Abschnitten der Strecke.
Die Investition von CHF 3,3 Mrd. deckt Infrastrukturarbeiten ab, die bis 2037 terminiert sind, wobei der Brüttener Tunnel das Herzstück des Ausbaus bildet. Die Bahnhofsmodernisierungen werden parallel zum Gleisbau vorangetrieben. SBB hat weder die Tunnellänge noch konkrete Details zu den Bahnhofsverbesserungen bekanntgegeben.
Die Strecke Zürich–Winterthur verzeichnet ein hohes Aufkommen an Pendler- und Fernverkehrszügen. Der viergleisige Ausbau wird schnellere Fernverkehrsdienste vom Regionalverkehr trennen und damit betriebliche Konflikte beseitigen, die derzeit die Fahrplandichte begrenzen. Das Projekt zählt gemessen am Investitionsvolumen und der Bauzeit zu den größten laufenden Infrastrukturprogrammen der SBB.

