
Port Polska und PKP Cargo unterzeichnen unverbindliches Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Schienengüterverkehr
PKP Cargo, das sich derzeit in Restrukturierung befindet, unterzeichnete am 10. Juli 2026 eine unverbindliche Absichtserklärung mit Centralny Port Komunikacyjny (CPK) – dem staatlichen Unternehmen, das das Port-Polska-Programm umsetzt – um eine Zusammenarbeit in der Schienengüterverkehrsentwicklung zu erkunden, wie RailFreight.com berichtet.
Gemäß der Vereinbarung planen CPK und PKP Cargo, die Anforderungen für neue Eisenbahninfrastruktur, Terminalkapazität und Logistikeinrichtungen innerhalb von Port Polska gemeinsam zu bewerten. Die CPK-geführte Initiative baut einen neuen zentralen Flughafen, ein Hochgeschwindigkeitsbahnnetz und ein Logistikzentrum zwischen Warschau und Łódź auf. Das Ziel besteht darin, Güterverkehrserfordernisse bereits in der Planungsphase in die Gestaltung neuer Strecken, Terminals und technischer Einrichtungen einzubeziehen, mit Fokus auf die Entwicklung des kombinierten Verkehrs, das Management des Güterverkehrs sowie die Standortwahl von Terminals und Gleisanlagen.
PKP Cargo erklärte, dass es sich als führender Schienengüterverkehrsanbieter für Massen- und Baustoffströme im Zusammenhang mit den Bauaktivitäten von Port Polska positionieren möchte, obwohl dies die erklärte Ambition des Unternehmens widerspiegelt und nicht Bestandteil der Absichtserklärung selbst ist, die keinen Betreiber bestimmt.
PKP Cargo betonte, dass die Absichtserklärung unverbindlich ist und keinen Vertrag darstellt – sie bestätigt lediglich die Bereitschaft der Parteien, weitere Gespräche zu führen und eine eventuelle Zusammenarbeit anzustreben. Die Vereinbarung wurde von PKP Cargo S.A. in Restrukturierung unterzeichnet, was den laufenden Finanzreorganisationsprozess des Unternehmens widerspiegelt.

