
Gianpiero Strisciuglio zum CEO der italienischen FS Group für 2026–2028 ernannt
Die Italienischen Staatsbahnen (FS) haben Gianpiero Strisciuglio am 13. Juli 2026 zum CEO und Generaldirektor ernannt. Die Ernennung gilt für eine dreijährige Amtszeit von 2026 bis 2028.
Strisciuglio tritt die Nachfolge von Stefano Antonio Donnarumma an, der am 30. Juni 2026 zurückgetreten war – ein Jahr vor Ablauf seines im Juni 2024 begonnenen Mandats. Der Ernennung lag ein zweistufiger Prozess am 13. Juli 2026 zugrunde: Die Hauptversammlung – das italienische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen ist alleiniger Aktionär von FS – bestellte den neuen Vorstand für die Amtszeit 2026–2028 und bestätigte Tommaso Tanzilli als Vorsitzenden; der neu eingesetzte Vorstand ernannte anschließend Strisciuglio zum Vorstandsvorsitzenden.
Von März 2025 bis Juli 2026 war Strisciuglio als CEO und Generaldirektor von Trenitalia tätig. Zuvor leitete er den Infrastrukturbetreiber RFI von Mai 2023 bis März 2025 ebenfalls als CEO und Generaldirektor und führte davor Mercitalia Logistics. Strisciuglio gehört der FS Group seit den frühen 2000er-Jahren an; seine Ernennung markiert die Rückkehr eines internen Managers an die Spitze des Konzerns nach einer Reihe externer Vorstandsvorsitzender.
Mit seiner Ernennung soll Strisciuglio Ferrovie dello Stato Italiane S.p.A. bis 2028 führen. Seine Amtszeit bei Trenitalia war auf Innovation und Flottenausbau ausgerichtet, bevor er in die Rolle auf Konzernebene aufstieg.

