
Alstom liefert erste 2 von 8 Metropolis-Zügen an die Metro-Linie 2 in Santo Domingo
Alstom hat die ersten zwei von acht dreiteiligen Metropolis-Zügen an die Metro Santo Domingo für das Verlängerungsprojekt der Linie 2 geliefert, das vom Büro für Verkehrsreorganisation (OPRET) in der Dominikanischen Republik verwaltet wird.
Die Lieferung markiert eine wichtige Phase im wachsenden städtischen Schienenverkehrssektor Lateinamerikas, in dem U-Bahn-Systeme zunehmend auf europäisch hergestelltes Rollmaterial setzen, um der steigenden Fahrgastnachfrage gerecht zu werden. Die dreiteilige Konfiguration bietet betriebliche Flexibilität für städtische Linien mittlerer Kapazität und gewährleistet gleichzeitig standardisierte Wartungsprotokolle innerhalb der weltweiten Metropolis-Flotte von Alstom. Dieses Liefermuster – erste Einheiten gefolgt von einem gestaffelten Rollout – ermöglicht es den Betreibern, Abnahmetests durchzuführen, während die Bauzeitpläne eingehalten werden.
Alstom fertigt die Metropolis-Züge in seinem Werk Santa Perpétua in Barcelona, wobei der Vertrag von 2024 die vollständige Flotte von acht Einheiten für die Linie 2 umfasst. OPRET vergab 2023 einen separaten Auftrag an Alstom für 10 Metropolis-Züge für die Linie 1 und etablierte damit einen standardisierten Flottenansatz für das gesamte Netz in Santo Domingo. Maite Ramos, Geschäftsführerin von Alstom für Nordlateinamerika, bestätigte, dass der Lieferzeitplan mit dem Zeitrahmen der Metroverlängerung übereinstimmt.
Die Aufträge in Santo Domingo spiegeln die umfassenderen Investitionen in die städtische Schieneninfrastruktur in lateinamerikanischen Hauptstädten wider, wo Metro-Systeme ausgebaut werden, um Verkehrsstaus und Luftqualitätsproblemen zu begegnen. Die Metropolis-Plattform von Alstom steht im regionalen Markt in direktem Wettbewerb mit den Baureihen Urbos von CAF und Inspiro von Siemens Mobility, wobei standardisierte Designs die Beschaffungskosten für kleinere Metrobetreiber senken. Der Zwei-Linien-Ansatz der Dominikanischen Republik schafft Potenzial für künftige Flottenentwicklungen, sobald Fahrgastdaten die Kapazitätsanforderungen des Netzes belegen.

